Icepanther Munich

Eishockey-Marathon erfolgreich

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Die ICE PANTHER sind in der Spur! Bei drei Spielen in Folge gab’s zwei Siege, ein Unentschieden, aber dann doch etwas weniger Punkte als den mittlerweile extrem bissigen Panthern zugestanden hätte. Denn bei einem Spiel machte die MEL-Bürokratie aus einem hart umkämpften Sieg der Panther eine klare 0:5 Niederlage gegen Angerlohe. Der Grund: Ein nicht gemeldeter Spieler bekam einen kurzen Einsatz. Das ganze flog auf und der MEL blieb nichts anderes übrig, als das Spiel 0:5 zu werten. Mit einem schulterzuckenden „Tja“, wertete das Verteidiger Andreas Dallmayer gewohnt scharfsinnig. Doch von Lethargie ist keine Spur. Die Zusammenfassung des dreitägigen Eishockey-Wahnsinns:

Die Ausgangssituation
Schon die Trainingseinheiten nach dem miserablen Saisonauftakt zeigten: Ja, die Panther kommen so langsam dahin, wo sie hinwollen. Und da kam Angerlohe ja eigentlich gerade recht, wollten sich die Panther hier doch unbedingt von der Niederlage (1:5) gegen Angerlohe rehabilitieren. Dann sollte einen Tag später die Uni folgen und schließlich – wieder tags drauf – das Newcomer-Team Griffins. Und die Griffins schickten schon einmal einen Gruß aus ihrem ersten Spiel – 10:1 gegen das Uni-Team. Doch die Panther wuchsen von Spiel zu Spiel zu gefräßigen Raubtieren heran.

Auf dem Eis
„Das habe ich zum ersten Mal im Leben geschafft“, freute sich Tobbs Ludwig. Er sollte vom mannschaftsdienlichen Vorbereiter an diesem denkwürdigen Samstag zum Matchwinner, ja zum Helden des Spiels werden. Aus einem 2:4 stellte der doch ziemlich freche Tobbs das Spiel gegen Angerlohe im letzten Drittel vollkommen auf den Kopf. Drei Tore. Hattrick. Lupenrein. 5:4. „In der Rückbetrachtung ist das sehr surreal. Als wäre es ein Traum“, sagt Tobbs heute. Wohl eher ein Alptraum. Ungemeldeter Spieler auf dem Eis. Klarer Regelverstoß. Grüner Tisch. 0:5. Die ICE PANTHER am Boden?

Ein paar Bilder zu dem Spiel gibt es auf unserer Hier auf unserer Facebook Seite.

Keineswegs. Was folgt ist ein 2:2 gegen die Uni. Eigentlich kann man ja mit dem ersten echten Punkt zufrieden sein. „Aber da wir 2:0 geführt haben, fühlt sich das wie eine Niederlage an“, so Michi Schmeiß nach dem physisch hart geführten Spiel. Gesprächsthema aber bleibt dieser Fauxpas von Samstag. Doch das Team nimmt’s entweder sportlich oder aber mit Humor. „Ich weiß schon, was ich mir jetzt jedes Eröffnungs-Bully anhören muss: Habt Ich auch alle Spieler gemeldet“, prophezeit Tobi Betz vor dem Spiel gegen die Griffins.

Eine falsche Prophezeiung, musste der gelernte Center doch mit der Verteidigerposition vorlieb nehmen. Daher kein Bullyspiel. Wurscht. Denn ein 4:1 gegen die hochgehandelten Griffins beschert den Panthern die ersten offiziellen Siegpunkte. Nur ein Gegentor und das nicht unverdient. Standen die Panther doch endlich kompakt, ließen den Gegner kaum ins Slot und brachten die Griffins letztendlich zur Verzweiflung. Und vorne wurde eiskalt gekontert. Besonders erfreulich: Vier Tore, vier Torschützen, was zeigt: Die Panther haben ihr Scoring-Potenzial abgerufen.

Die Lehren

„Das ist eine Liga, in der Jeder Jeden schlagen kann. Im Hinblick auf die Play-Off ist das natürlich fantastisch für unsere Fans“, sagt Torschütze Tom Hollerith. „Wenn wir jetzt an das Spiel gegen die Griffins anknüpfen – und weiterhin alle Spieler melden – dann werden wir richtig abartig zu spielen sein.“

Tatsächlich zeigte das Spiel gegen die Griffins: Viele Altlasten, wie das garuenhafte letzte Drittel, das Positionsspiel und die schwache Physis waren wie weggeblasen. Wenn die Panther genau so weitermachen, dann sollten die Buchmacher dieses Team definitiv wieder auf dem Zettel haben.

Wer das bezweifelt: Der Beweis soll am kommenden Samstag, 28.11., um 11.30 im Grafinger Panther-Käfig folgen. Und zwar wieder gegen die Griffins. Ein (offizieller) Sieg ist da auf jeden Fall drin.
Tobias Betz
Twitter: @BetzTobias

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