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Erster! Panther übernehmen Tabellenführung

2. Dezember 2015

Zweiter Sieg, erster Platz: Die MUNICH ICE PANTHER sind schon jetzt voll auf Play-Off-Modus eingestellt. Mit einem 6:4 gegen Liga-Neuling München Griffins zeigten die Panther, dass auch ein Sieg auf heimischen Eis drin ist. „Zweiter Sieg in Folge – da kann man doch schon von einer positiven Serie sprechen“, freute sich Flügelstürmer und Hobbyexperte Michi Schmeiß.Bildschirmfoto 2015-12-02 um 18.22.48
Dennoch: bei aller Freude verfielen die Panther Mitte des zweiten Drittels in Schockstarre. Nach einer gewohnt sicheren Parade, blieb Torwart Tobi Adams auf dem Eis liegen. Mehrere Minuten lang. Knie verdreht. Doch biss der starke Rückhalt auf die Zähne, rappelte sich auf und konnte weitermachen.
Griffins offenbar bedient vom Hinspiel
Und das war sinnbildlich fürs ganze Spiel. Der Kampf und der unbedingte Wille zum Sieg brachten die Panther im Spiel früh in Front. Als Ergebnis sollte ein ziemlich perfektes erstes Drittel folgen. „Da muss ich die ganze Mannschaft loben. Die Jungs haben da perfekt funktioniert. Das überrascht natürlich, weil wir nur mit einem Block trainiert haben“, sagte Spielertrainier Mischka Mehner.
Nadelstiche setzen
Allerdings war auch zu sehen: Die Griffins waren offenbar noch bedient von der 1:4-Hinspiel-Niederlage gegen die Panther. Sie begannen extrem nervös. Und nahmen oft Icing. Zu oft. Denn dadurch konnten sich die Panther im Angriffsdrittel festsetzen und viele Chancen herausspielen. „Das war natürlich der Nebeneffekt, auf den wir gehofft haben: Das Hinspiel als Nadelstich“, verriet Doppeltorschütze Markus Scholz.
Coast to Coast: Scholz zementiert den Sieg
Im Schlussdrittel brachen die Panther kurzzeitig ein, die Griffins schienen zu ihrer eigentlichen starken Qualität zu finden, nahmen kaum noch Icing und sorgten sogar für den kurzzeitigen Anschlusstreffer. Doch alle Hoffnungen der Griffins vernichtete Markus Scholz. Coast to Coast sprintete der freche Flügelspieler übers Feld. Und ließ den Torwart der Griffins mit einer eleganten Körpertäuschung ganz alt aussehen. Wieder so ein Nadelstich. Denn fortan konzentrierten sich die Panther aufs Verteidigen. Die Griffins fanden kaum ein Mittel, auch die Brechstange sollte nichts nutzen. 6:4!
„Jetzt sind wir da, wo wir hinwollen. Und da wollen wir auch bleiben“, forderte Neuzugang Nick Kolar, der sich schon vollends zu Hause fühlt bei den Panthern.
Am 20. Dezember schließen die Panther das Eishockey-Jahr 2015 ab – wieder gegen die Griffins. Gespannt blicken die MEL-Experten nun darauf, ob sich die Griffins von den Nadelstichen der Panther erholen werden.

Tobias Betz
Twitter: @BetzTobias

 

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